Forseti, der germanische Gott des Windes, haucht den Saxophonen seinen Atem ein. Hinter dem geheimnisvollen Namen verbergen sich vier junge Musiker, die eine Klangwelt vom feinsten Hauch bis zum tosenden Sturm heraufbeschwören.

| Vom 29. April bis 1. Mai sind wir mit Workshops und Konzerten zu Gast bei den Oberlausitzer Saxophontagen. Infos und Anmeldeformulare gibt es unter www.saxophontag-oberlausitz.jimbo.com

| Wir sind stolz Ihnen endlich unser Video mit unseren aktuellen Konzertprogrammen vorstellen zu dürfen. Schauen Sie doch gleich in die Rubrik Audio!

|Herzlichen Dank den vielen Besuchern unseres Jubiläumskonzertes. Es hat riesigen Spaß gemacht, gemeinsam mit den Tänzern Massimo Gerardi und Nathalie Larquet im KOLUMBA Museum für Sie performen zu dürfen.

Das 2005 gegründete international besetzte Forseti Saxophonquartett ist Preisträger des 4. Europäischen Kammermusikwettbewerbs Karlsruhe 2011. Als Stipendiaten der „Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung“ sammelten die Vier in ganz Deutschland ihre ersten Konzerterfahrungen. Außerdem wurden sie von dem Verein „Yehudi Menuhin Live Music Now e.V.“ gefördert.

Seinem Publikum bietet das Quartett stets neue Klangerfahrungen, sei es durch u.a. eigene Bearbeitungen selten gehörter Meisterwerke oder durch die Interpretation neuer Werke, die teilweise eigens für das Forseti Saxophonquartett geschaffen wurden. Die Internationalität des Ensembles ist nicht nur in der Interpretation der filigranen Kammermusik hörbar, sondern auch in den abwechslungsreichen Moderationen der vier Musiker zu spüren. Jedes ihrer Programme bietet dem Zuhörer eine facettenreiche Themenwelt und sorgt für ein tiefgreifendes Musikerlebnis.

Ihr Studium in der renommierten Saxophonklasse von Prof. Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln führte die vier Musiker zu einem professionellen Kammerensemble zusammen. In Meisterkursen bei den Saxophonisten Arno Bornkamp und Jean-Marie Londeix sowie dem Pianisten Anthony Spiri wurde das Forseti Saxophonquartett nachhaltig geprägt. Es vertiefte sein Kammermusikspiel und die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik bei Prof. David Smeyers und bei der Bratschistin des Ensemble Rècherche Barbara Maurer. Auch die enge Zusammenarbeit mit Komponisten wie dem Niederländer Peter van Onna und den Bernd-Alois-Zimmermann-Preisträgern Mark Steinhäuser und Yasutaki Inamori bereicherten das Ensemble. Ebenfalls beeinflussten die Kontakte zu etablierten Komponisten wie Gavin Bryars und Erkki-Sven Tüür das Quartett bei der Interpretation ihrer Werke.


Im Rahmen der „MusikTriennale Köln“ führte das Forseti Saxophonquartett zusammen mit den Kölner Vokalsolisten unter der Leitung von Marcus Creed Luciano Berios „Canticum novissimi testamenti“ vor begeistertem Publikum auf. Zu hören war das Quartett u.a. auch beim "Kultursommer Rheinland-Pfalz", in der Villa Musica in Mainz, im Ulmer Stadthaus, in Dortmund in der Reihe „mommenta - Konzerte in den Häusern der Stadt“, in „Stroetmanns Fabrik“ in Emsdetten, in Hamburg, in Bochum, in Worms, beim Festival „Musik in den Häusern der Stadt“ des Kölner Kunstsalons, in der Kunst-Station St. Peter in Köln sowie in der Konzertreihe „Meister von Morgen“ der Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken-Stiftung in Herdecke. Beim SaxMeeting 2010 und 2011 war es zu Gast in Belgien und Luxemburg. In Deutschlandradio Kultur war das Ensemble in der Sendereihe „Hörprobe“ live zu erleben. Musikalisch umrahmte das Ensemble auch Veranstaltungen wie die Verleihung des Internationalen Demokratiepreises Bonn an Václaf Havel.

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